Aktuelles

Informationen zum Coronavirus


Hier verweisen wir auf die Homepage des Landratsamtes Kronach.

 

Bitte beachten Sie, dass die Informationen einer starken Dynamik unterliegen und sich deswegen schnell ändern können.


Grünes Licht für den Haushalt der Verwaltungsgemeinschaft Teuschnitz


Meldung vom 04.08.2021

 

Die Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Teuschnitz brachte in ihrer Sitzung vom Montagabend den Haushalt 2021 unter Dach und Fach.

 

Nach der Einführung durch den Gemeinschaftsvorsitzenden, Bürgermeister Frank Jakob (FW) stellte Kämmerin Sabine Suffa den Haushaltsplan 2021 vor. Vom Gesamtvolumen 697.200 € entfallen 664.200 € auf den Verwaltungs- und 33.000 € auf den Vermögenshaushalt. Eine Kreditaufnahme ist nicht vorgesehen. Die Verwaltungsumlage beträgt 479.600 €. Dies entspricht 153,23 € pro Einwohner (derzeit 3.130). 2017 waren dies noch 461.900 € und 141,08 € pro Einwohner (damals 3.274). Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird auf 110.000 € festgesetzt. Der Haushaltsplan enthält keine genehmigungspflichtigen Bestandteile.

Die wesentlichen Änderungen beim Verwaltungshaushalt im Vergleich zum Vorjahresansatz betreffen bei den Einnahmen die Verwaltungskostenbeiträge 64.700 € (+ 15.000 €) sowie die VGem-Umlage 479.600 € (- 58.200 €). Die wesentlichsten Änderungen bei den Ausgaben ergeben sich bei den Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeiten 10.000 € (+ 7.700 €), bei den Beamtenbezügen 48.500 € (- 21.200 €), bei der Angestelltenvergütung im Hauptamt 206.100 € (+ 13.100 €), beim Versorgungskassenbeitrag 34.7000 € (- 5.300 €), bei der Angestelltenvergütung Kasse 149.900 € (- 13.400 €), bei den Geschäftsausgaben für die Wahlen 10.000 € (- 5.000 €) sowie bei der Interkommunalen Zusammenarbeit 15.000 € (+ 9.000 €). Da die Rennsteigmesse auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, wird hier kein Haushaltsansatz mehr gebildet. Im Vorjahr waren dies 10.000 € für Organisationsarbeiten. Zudem erfolgt keine Zuführung zum Vermögenshaushalt (im Vorjahr: 14.700 €).

 

Die Investitionen für den Vermögenshaushalt betreffen Anschaffungen einer Telefonanlage, PCs und eines Mailservers als auch Geräte und Ausstattung sowie Zimmerausstattung, Arbeitsgeräte und Maschinen. Die Finanzierung erfolgt über die Auszahlung des Zuschusses für das Digitale Rathaus in Höhe von 10.300 € sowie über eine Rücklagenentnahme von 22.700 €. Die Rücklage beträgt zum 1. Januar 2021 138.000 €; der Rücklagenstand zum 31.12.2021 - abzüglich der Rücklagenentnahme - 115.300 €. Die VGem Teuschnitz hat keine Schulden.

 

2021 sind neun Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt, davon vier in Vollzeit. In der Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre ergeben sich abhängig vom Personalstand keine Änderungen. „Größere Investitionen sind nicht vorgesehen. „Das Haushaltsvolumen wird sich auf circa 660.000 € pro Jahr einpendeln“, prognostizierte die Kämmerin. Der Beschluss erfolgte einstimmig; ebenso wie die Genehmigung des Stellenplans für 2021 und des Finanzplans 2020 bis 2024.

 

Sabine Suffa warf auch einen Blick zurück auf die Haushaltsjahre 2019 und 2020. 2019 konnte mittlerweile abgeschlossen werden. Das Gesamtvolumen von 739.128,57 € umfasst den Verwaltungshaushalt mit 678.596,15 € und den Vermögenshaushalt mit 60.532,42 €. „Der Verwaltungshaushalt konnte wie geplant abgewickelt werden“, freute sie sich über eine „Punktlandung“. Im Vermögenshaushalt ergaben sich verschiedene Änderungen. Er schließt mit einer Zuführung zum Vermögenshaushalt von 60.000 €. Zudem konnten 53.000 € der Allgemeinen Rücklage zugeführt werden. Noch nicht abgeschlossen ist das Jahr 2020. Veranschlagt ist ein Haushaltsansatz von 740.400 €, davon 705.400 € für den Verwaltungshaushalt sowie 35.000 € für den Vermögenshaushalt. Voraussichtlich kann eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 45.000 € erfolgen.

 

Bekanntgabe nicht öffentlich gefasster Beschlüsse:

In den letzten nicht öffentlichen Sitzungen wurde die Neuanschaffung einer Telefonanlage für die Verwaltung beschlossen. Die bei der Fa. TeleSys Kommunikationstechnik in Breitengüßbach in Auftrag gegebene Telefonanlage mit Anschaffungskosten von rund 10.500 € ist bereits installiert und läuft tadellos. „Das ist eine feine Geschichte“, würdigte der Gemeinschaftsvorsitzende. Zudem wurde die vorgelegte Dienstanweisung für Arbeitsschutz und Sicherheit verabschiedet. Hier bestand Nachholbedarf bzw. musste eine Anpassung an den neuesten Stand erfolgen. Die VG unterhält eine neue Homepage. Unter verschiedenen Angeboten hatte man sich für das System der Fa. Jimdo entschieden mit anfallenden monatlichen Kosten von 20 €. Zudem wurde der neue Geschäftsverteilungsplan der Verwaltung bekanntgegeben.

 

(Heike Schülein)

Ortsplan zum Mitmachen startet am Tag der Städtebauförderung


Meldung vom 05.05.2021

 

Im Jahr 2021 begehen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam das Jubiläum „50 Jahre Städtebauförderung“. In den vergangenen Jahren wurden in der Verwaltungsgemeinschaft Teuschnitz viele Entwicklungen und Projekte mit Hilfe von Städtebaufördermitteln angestoßen und realisiert. Auch weiterhin müssen sich die Kommunen Teuschnitz, Reichenbach und Tschirn mit bestehenden Handlungsbedarfen und Herausforderungen beschäftigen, um attraktive Wohn-, Arbeits- und Lebensorte zu bleiben. Die Verwaltungsgemeinschaft nimmt daher den diesjährigen Tag der Städtebauförderung am 8. Mai zum Anlass, um auf den Status Quo und in die Zukunft zu blicken.

 

Wo drückt der Schuh? Wo gibt es Missstände? Was sollte erhalten werden?

 

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern soll über Handlungsbedarfe in den drei Kommunen diskutiert werden. Ein interaktiver, digitaler Ortsplan zur Bürgerbeteiligung - eine sogenannte Wikimap – bietet hierfür den perfekten Rahmen.

 

Ihre Meinung zur Ortsentwicklung ist gefragt

 

Interessierte haben die Möglichkeit, in der Wikimap ihre persönliche Meinung zu bestimmten Orten mitzuteilen, wertvolle Hinweise zu Stärken und Schwächen im Gebiet einzubringen und hierzu in den Austausch mit anderen Teilnehmenden zu treten.

In einer digitalen Karte können Sie Orte markieren, kurze Texte oder Fotos einstellen und die bereits vorhandenen Einträge einsehen und kommentieren. Die Punkte können verschiedenen Themenfeldern zugeordnet werden und stellen Verbesserungspotenziale und -bedarfe dar („Das sollte sich ändern!“) oder auch gute und zu erhaltende Situationen („Das gefällt mir!“).

Sie wollen sich beteiligen? Hier geht’s zur Wikimap:

 

https://www.vgem-teuschnitz-beteiligung.de/

 

Alle können mitmachen! Egal wann und egal, ob man vor Ort arbeitet, zur Schule geht oder seine Freizeit verbringt. Die Wikimap wird am 8. Mai 2021 freigeschaltet und bleibt über eine längere Zeit online verfügbar.

 

Weitere Informationen zum Tag der Städtebauförderung finden Sie unter www.tag-der-staedtebaufoerderung.de.

Digitales Baugenehmigungsverfahren startet am 1. März


Meldung vom 24.02.2021

 

Das Landratsamt Kronach nimmt am Pilotprojekt „Digitales Baugenehmigungsverfahren“ des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr teil.

 

Deshalb sind ab 01.03.2021 alle bauaufsichtlichen Anträge wie Bauanträge, Anträge auf Vorbescheid, Anträge auf Befreiung vom Bebauungsplan bei baurechtlich verfahrensfreien Vorhaben nicht mehr über die Gemeinde, sondern direkt beim Landratsamt Kronach einzureichen. Die entsprechenden Formulare sind zu finden unter www.landkreis-kronach.de/re/digibau

 

Ziel des Pilotprojekts ist es, dass Planungs- und Architekturbüros über das Bayern-Portal bauaufsichtliche Anträge digital einreichen können. In diesem Portal können Bauantragsformulare in einem geführten Prozess online ausgefüllt und die digitalen Baupläne hochgeladen werden.

Das Einreichen von Bauanträgen und sonstigen baurechtlichen Anträgen in Papierform ist neben der digitalen Antragstellung natürlich weiterhin möglich.

 

Die Änderung der Zuständigkeit für die Antragseinreichung ist erforderlich, um unterschiedliche Verfahrensabläufe zwischen den Anträgen in Papierform und den digital eingereichten Anträgen zu vermeiden.

 

Dabei wird auch für die Bauanträge (und sonstige Anträge) in Papierform eine Verkürzung der Verfahrensdauer erreicht, da durch das Einreichen beim Landratsamt mit der Bearbeitung des baurechtlichen Verfahrens sofort begonnen werden kann. Im Rahmen dieses Verfahrens wird dann vom Landratsamt die Gemeinde hinsichtlich der Entscheidung über das gemeindliche Einvernehmen beteiligt.